Transport
und Lagerung
SANCO® Unternehmen liefern hochwertige
qualitätsgeprüfte Mehr-scheiben-Isoliergläser. Zur langfristigen
Sicherung und Erhaltung dieser hohen Qualität ist sachgemäßer
Transport und Lagerung eine zwingende Voraussetzung. Der Transport und
die Lagerung - vor allem besonders schwerer SANCO® Isolierglaseinheiten
- muss generell so durchgeführt werden, dass die Scheiben unterstützt
sind.
Beim Manipulieren und Verglasen ist ein kurzzeitiges Anheben an nur
einer Scheibe der Verglasungseinheit mit Saugern möglich. Grundsätzlich
dürfen SANCO® Mehrscheiben-Isoliergläser nur senkrecht stehend
gelagert werden. Die Abstützung gegen Kippen, die Unterlage und
die obere Abstützung dürfen weder Beschädigungen des
Glases, der Glaskante noch des Randverbundes hervorrufen.
Die Unterlagen müssen rechtwinklig zur Scheibenfläche angeordnet
sein und die Auflage der gesamten Elementdicke gewährleisten. Zwischen
den einzelnen Scheiben müssen Zwischenlagen angebracht werden,
die nicht feuchtigkeitssaugend sind (z.B. keine Papierlagen, etc.).
Die Dicke der einzelnen Glasstöße darf 50 cm nicht überschreiten
(siehe Zeichnung). Es muss immer darauf geachtet werden, dass die SANCO®Mehrscheiben-Isoliergläser
nur in trockenen, gut durchlüfteten, witterungsgeschützen
Räumen gelagert werden.
Unsachgemäßes Abstellen bzw. Lagern kann zu einer Verwindung
der Verpackungskisten führen, die sich auf die Scheibeneinheiten
überträgt.
SANCO®Isolierglas nie direkt auf eine Ecke oder Kante abstellen und nie
über den Boden ziehen!
Bei Lagerung gestapelter Einheiten in praller Sonne mit oder ohne Verpackung
muss mit Hitzesprüngen gerechnet werden. Hierfür können
keinerlei Garantieleistungen verlangt werden. |

Grafik Firma SANCO®
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Reinigung
Glas verträgt viel - aber nicht alles!
Glas als Teil der Fassade unterliegt der natürlichen und baubedingten Verschmutzung.
Normale Verschmutzungen, in angemessenen Intervallen fachgerecht gereinigt,
stellen für Glas kein Problem dar. In Abhängigkeit von Zeit, Standort, Klima
und Bausituation kann es aber zu einer deutlichen chemischen und physikalischen
Anlagerung von Verschmutzungen an die Glasoberfläche kommen, bei denen die
fachgerechte Reinigung besonders wichtig ist.
Etwaige Verunreinigungen der Glasoberfläche, bedingt durch Einbau und Verglasung
sowie Aufkleber und Distanzplättchen können mit einem weichen Schwamm oder
einem Kunststoffspachtel und viel warmer Seifenlauge (evtl. Zusatz von Pril
o.ä.) vorsichtig abgelöst werden. lkalische Baustoffe wie Zement, Kalkmörtel
o.ä. müssen, solange sie noch nicht abgebunden haben, mit viel Wasser abgespült
werden. Das gleiche gilt für vom Regen auf die Glasfläche gespülte Ausblühungen
von Baustoffen wie z.B. Asbestzement.
Bei nicht beschichteten SANCO
® Isolierglaseinheiten können
zum Nachpolieren oder Entfernen stark haftender Kleberückstände, Verschmutzungen
oder Silikonisierungen handelsübliche Küchenreinigungsemulsionen (Sidol, Stahlfix
o.ä.) oder Ceri C (Pieplow & Brandt, 24558 Henstedt) und Circonoxid (Gebauer
KG, 42929 Wermelskirchen) verwendet werden.
Achtung: An Glas niemals Reinigungsmittel mit Scheuer- oder Schürfbestandteilen
(abrasive Reinigungsmittel) oder Rasierklingen, Stahlspachtel und andere metallische
Gegenstände verwenden. Eine Reinigung mit Stahlwolle der Körnung 00 ist zulässig.
Reinigungsgegenstand und -flüssigkeit häufig wechseln, um zu vermeiden, dass
abgewaschener Schmutz, Staub und Sand wieder auf die Glasfläche gelangen und
diese verkratzen können. Rückstände bedingt durch das Glätten von Versiegelungsfugen
müssen sofort entfernt werden, da sie im ausgetrockneten Zustand nahezu nicht
mehr zu beseitigen sind.
Bei auf der Witterungsseite beschichteten Sonnenschutzgläsern ist Rücksprache
mit dem SANCO
® Unternehmen erforderlich. (Reinigungsvorschriften sind strengstens
zu beachten).
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Materialverträglichkeit
Der Isolierglas-Randbereich, zwischen der witterungsseitigen und der raumseitigen
Glasoberfläche, muss vor unverträglichen Materialien, seien sie fest, flüssig
oder gasförmig, geschützt werden.
Zum Randbereich zählen der Dichtstoff des Isolierglas-Randverbundes, aber
auch z.B. Verbundmaterialien und Beschichtungen zwischen den Einzelscheiben,
wie auch elektrische Anschlüsse und ggf. eine Ummantelung.
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Schräg- oder Dachverglasungen
Die SANCO
® Verglasungsrichtlinien für Mehrscheiben-Isolierglas
sowie die bauaufsichtliche "Technische Regeln für linienförmig gelagerte
Verglasungen" des Deutschen Instituts für Bautechnik, Berlin, sind bei
geneigten Verglasungen besonders sorgfältig zu beachten. Dazu gehören Falzabmessung,
Dichtstoffvorlage und Art des Verglasungssystems. Bei Überkopf-verglasungen
ist darauf zu achten, dass das Verglasungssystem nach innen hin dichter auszuführen
ist als nach außen hin (z.B. über eine raumseitige Abdichtung mit Dichtstoffen).
SANCO
® empfiehlt, nur Verglasungssysteme mit dichtstofffreiem
Falzgrund und Dampfdruckausgleich nach außen anzuwenden. Die Isolierglaseinheiten
müssen bei solchen Verglasungen ringsum im Glasfalz gefasst sein. Bei nur
2-seitiger Auflage ist Rücksprache mit dem SANCO
® Unternehmen
erforderlich. Bei erhöhter Temperaturbelastung oder Schlagschattenbeanspruchung
besteht das raumseitige Verbundsicherheitsglas aus einem teilvorgespannten
Glas oder die Glaskanten sind ggf. zu säumen und/oder zu schleifen. Das witterungsseitige
Glas sollte aus Einscheibensicherheitsglas gewählt werden, wenn mit erhöhten
Stoßlasten (z.B. Hagelschlag und herabfallende Gegenstände) zu rechnen ist.
Die Innenscheibe muss bei Überkopfverglasungen aus Sicherheitsglas bestehen.
Sie muss splitterbindend und verletzungssicher ausgeführt sein. SANCO
®
empfiehlt grundsätzlich die Verwendung von VSG (GH-Verbund mit Zulassung möglich)
als raumseitige Verglasung. Schrägverglasungen müssen entsprechend der jeweils
auftretenden Lasten (Wind, Schnee, Eis) dimensioniert sein. Die Isolierglaseinheiten
dürfen grundsätzlich nur im Bereich des Randverbundes aufliegen und sind gegen
Abrutschen zu sichern.
Ein aus Polysulfid oder Polyurethan gefertigter Randverbund muss durch geeignete
Maßnahmen vor UV-Strahlung geschützt werden. Alternativ ist ein Randverbund
aus UV-beständigem Silikon möglich.
Achtung: Gasfüllungen sind nur mit speziellen Systemen möglich.
Teilabschattungen des Glases müssen vermieden werden. Die Glasfläche muss
voll dem Raumklima ausgesetzt sein. Die thermische Belastung des Isolierglases
kann raum- und witterungsseitig sehr hoch sein.
Bei Temperaturen von über 70°C kann der Isolierglas-Randverbund stark beschädigt
werden. Bei Gefahr hohen Temperaturstaus ist für eine Zwangsentlüftung zu
sorgen. Bei Verwendung von Stufenisoliergläsern muss die äußere überstehende
Scheibe ab einer Dachneigung von mehr als 20° gegen Abscheren gesichert
werden. Darüber hinaus empfiehlt SANCO
® bei Dachverglasungen grundsätzlich
Rücksprache mit dem Isolierglashersteller zu nehmen.
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Verklotzung
Maßgebend ist die Technische Richtlinie des Instituts des Glaserhandwerks,
Hadamar, Schrift Nr.3, 'Klotzungsrichtlinie für ebene Glasscheiben'.
Die eingesetzten Verklotzungsmaterialien müssen ihre Funktion unter
den vorkommenden Bedingungen beibehalten, alterungs-, feuchtigkeits- und
temperaturbeständig und mit allen in Berührung kommenden Materialien
verträglich sein. Bei Kombination mit VSG-, Gießharz und Sicherheitsgläsern
Typ A, B, C ist das zur Verwendung kommende Klotzungsmaterial besonders
auf die Eignung zu prüfen. Der Abstand der Klötze zur Ecke sollte
mindestens Klotzlänge betragen. Nuten im nicht ebenmäßigen
Glasfalzgrund sind stabil zu überbrücken und dort die Klötze
gegen Abrutschen oder Abkippen zu sichern. Die Klotzung bzw. Klotzbrücke
darf die Wasserabführung und den Dampfdruckausgleich nicht behindern.
Bestehen seitens des Rahmen-Systemgebers eigene Klotzungsvorschriften, so
müssen diese von uns anerkannt sein.
Sonderkonstruktionen und Spezialverglasungen, die von diesen Richtlinien
abweichen, sind mit dem SANCO® Unternehmen abzustimmen. Bei Verbund-, Verbundsicherheitsgläsern,
bei Schallschutzgläsern, angriffhemmenden Verglasungen und bei Überkopfverglasungen
ist ein elastisches Klotzmaterial mit ausreichender Druckfestigkeit (z.B.
Shore Härte 80°) einzusetzen, um einen Scheibenversatz auszugleichen.
Achtung:
Bei Sonderanwendungen wenden Sie sich bitte an den Fenster-Systemgeber.
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Grafik Firma SANCO®
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Bei über 1 m breiten Verglasungseinheiten
sollen Tragklötze von mindestens 10 cm Länge über dem
Drehlager liegen
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Werden bei umgeschwungenem Flügel zu
Tragklötzen
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Empfehlung:
Distanzklötze aus elastomerem Kunststoff
(60 bis 80° Shore) |
Klotzung bei Modellscheiben
Die Lastabtragung von auf dem Kopf steh-
enden Modellscheiben muss ebenfalls über
Verglasungsklötze erfolgen. Um jedoch ein
Einspannen zu vermeiden, sollte der Klotz, auf
dem das Glasgewicht verstärkt abgetragen
wird, härter sein. Bei symmetrischer Lage muss
ebenfalls ein Klotz härter sein.
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Klotzung bei Schrägverglasung
Schrägverglasungen sind wie 'Festfeld' zu behan-
deln, dies gilt besonders für den Distanzklotz.
Zusätzlich muss beachtet werden, dass ein unterer
Tragklotz notwendig ist und dass er senkrecht zur
Scheibenoberfläche liegen muss, damit sämtliche
Einzelscheiben aufliegen und ihre Lasten abge-
tragen werden.
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Glasdicken-Empfehlung
Gläser unter Flächenlast (Wind, Schnee, Eigengewicht und Klimaeinwirkung)
Zur Bemessung von Glasscheiben hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt)
im Dezember 1998 erstmals eine sowohl den Überkopf- als auch den Vertikalbereich
betreffende Technische Regel veröffentlicht. Dieses Regelwerk ist als Standard
der Technik für Deutschland zu bewerten. Wir empfehlen für den deutschen Raum
generell, bei der Bemessung von Glasscheiben vorgenanntes Regelwerk anzuwenden.
Als wesentliche Neuerung ist bei den Berechnungen der Isolierglas-Dicken,
neben den üblichen Lastannahmen nach DIN 1055-4 und DIN 1055-5, zusätzlich
die Überlagerung der Einwirkungen durch den isochoren Druck mit einzubeziehen,
hervorgehend aus Veränderungen der Temperatur, den atmosphärischen Druckschwankungen
und dem Luftdruckunterschied, der durch die unterschiedlichen Ortshöhen zwischen
Produktions- und Einbauort entsteht.
Das komplexe Berechnungsverfahren erzwingt praktisch die Nutzung eines Rechenprogrammes
auf einem PC.
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Spezialglasverglasung
(ESG, VSG, insbesondere SANCO
® Safe Gläser, reflektierendes
und absorbierendes Glas, Gussglas, Drahtglas). Spezialgläser, wie vorgespanntes
Glas, Verbundsicherheitsglas, reflektierendes und absorbierendes Glas sowie
Gussglas, weisen fertigungstechnisch bedingte bzw. anwendungseinschränkende
Abmessungen und Toleranzen auf.
(Angriffhemmende Verglasungseinheiten nach DIN 52 290). Wegen erhöhten Glasdicken
(ab 8 mm) und wegen des Glasaufbaues wird der Einsatz von 'Weißglas' (Glas
mit reduziertem Eisenoxidanteil) empfohlen, um die Eigenfarbe einzuschränken.
Bei Anwendungen von Spezialgläsern im Zusammenhang mit Isolierglas ist eine
frühzeitige Abstimmung aller technischen Fragen mit dem Isolierglashersteller
bzw. -lieferanten nowendig. Um einen ausreichenden Schutz vor Verletzungen
zu gewähren, sind die einschlägigen Sicherheitsvorschriften, die sich aus
den Landesbauordnungen, den Arbeitsstättenrichtlinien sowie den Sicherheitsrichtlinien
der Berufsgenossenschaft ergeben, bei der Planung zu beachten.
Anstelle von Gläsern mit Drahtnetzeinlage in Verbindung mit Isolierglas empfehlen
wir nach Möglichkeit immer die Verwendung von Verbundsicherheitsgläsern. Hierbei
ist darauf zu achten, dass die verwendeten Verklotzungsmaterialien, Dichtstoffe
und etwaige im Falzgrund verarbeiteten Dichtstoffe mit dem Folienverbund verträglich
sind. Dieses gilt auch für Verbundglasscheiben, z.B. für GH-Verbundglas.
Sinngemäß gilt dies ebenso für die Verglasung von SANCO
® Isoliergläsern.
Alle mit dem Isolierglas-Randverbund in Berührung kommenden Materialien müssen
mit dem Randverbund kompatibel sein. Andernfalls ist langfristig die einwandfreie
Optik der VSG-Scheiben, bzw. VG-Scheiben nicht gewährleistet. Insbesondere
bei SANCO
® Safe Sicherheitsgläsern ist darauf zu achten, dass
ein eventueller Scheibenversatz durch das Klotzungsmaterial ausgeglichen werden
muss. Des Weiteren muss gewährleistet sein, dass die Verklotzung auf Dauer
ihre Funktion erfüllt. Bei Verwendung nicht vorgespannter, farbiger Gläser
kann es zu Hitzesprüngen (Spannungssprüngen) kommen. Grundsätzlich empfiehlt
sich hier Rücksprache mit dem Hersteller zu halten. Auch Glaserzeugnisse mit
dem Vermerk 'Neutral' weisen minimale und unter üblichen Bedingungen nicht
zu bemerkende Abweichungen hinsichtlich der Farbwiedergabe und des Erscheinungsbildes
auf, wobei die Toleranzen fertigungs- und herstellungsbedingt sind.
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TRAV
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Technische Regeln für die Verwendung
von absturzsicheren Verglasungen |
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TRLV |
Technische Regeln für die Verwendung
von linienförmig gelagerten Verglasungen |
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TRPV |
Technische Regeln für die Bemessung
und die Ausführung punktförmig gelagerten Verglasungen |
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Raumseitiger Sonnenschutz
Sowohl bei Schräg- als auch bei Senkrechtverglasungen ist darauf zu achten,
dass über das Anbringen von Jalousien und/oder Lamellen kein Wärmestau verursacht
wird, wodurch die Luft in dem Bereich der Scheibenoberfläche und der Sonnenschutzanlage
derart erhöht wird, dass ein Glasbruch entsteht.
Erfahrungen aus der Vergangenheit haben aufgezeigt, dass bei zu geringem Abstand
(z.B. 50 mm) und bei dunklen Farbtönen des Sonnenschutzes Temperaturen erzeugt
werden, die über 30 - 40°C liegen. Für eine ausreichende Umluft dieses Luftvolumens
ist zu sorgen, indem der Abstand auf mindestens 100 mm erhöht wird und ein
Zuluft- und Abluftspalt verbleib.
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Blei- und Messingverglasungen
Bei SANCO
® Isolierglas mit Blei- oder Messingverglasungen im
Scheibenzwischenraum können Verunreinigungen durch die Putzmittel der Kunstglaser
entstehen. Das Bruchrisiko für gestellte Blei- oder Messingverglasungen bei
der Verarbeitung zu SANCO
® Isolierglas geht zu Lasten des Auftraggebers.
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Sprossenisolierglas
Bei SANCO® Isolierglas mit im Scheibenzwischenraum eingebauten
Sprossen kann unter besonderen Bedingungen ein Klappern bzw. das Anliegen
der Sprosse an der Glasscheibe auftreten. Dies ist kein Reklamationsgrund.
"Klappergeräusche von Sprossen im Isolierglas" ist immer wieder ein Thema.
Wir weisen aus gegebenen Anlass noch einmal darauf hin, dass von uns nur
weiße Sprossen im SZR mit Klapperschutz versehen werden. Dieser Klapperschutz
wird ausschließlich für unsere Firma hergestellt und hat sich bereits seit
über 30 Jahren bewährt.
Für farbige bzw. Renolit-Sprossen gibt es keinen Klapperschutz am Markt.
Deshalb werden diese Sprossen auch ohne Klapperschutz gefertigt.
Auf Ihren Wunsch hin, können wir einen transparenten Noppen auf die Sprossenkreuze
setzen. Es ist aber folgendes zu berücksichtigen:
1. Der Noppen verfärbt sich im Laufe der Jahre gelblich
2. Durch den ständigen Druck der Scheibe auf diesen Noppen kann es zum Scheibenbruch
kommen, wobei es auch vom Format der Scheibe abhängt.
3. Der Klapperschutz kann "wandern" oder "zerbröseln".
Wir lehnen daher jegliche Reklamationen für den transparenten Klapperschutz
aus den vorgenannten Gründen ab.
Wir verweisen auch auf unsere Richtlinien zur Beurteilung der visuellen
Qualität von Isolierglas; Absatz 4.1.2 oder unsere anwendungstechnischen
Informationen oder jedes andere Glashandbuch der einzelnen Isolierglasgruppen.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Bitte teilen Sie uns
mit, mit welchem Klapperschutz Sie die Herstellung wünschen. Sollten wir
keine Info erhalten, gehen wir davon aus, dass Sie nur die weißen Sprossen
mit Klapperschutz wünschen.
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Kondensation bei Isolierglas
Warum beschlagen meine Scheiben?
Tauwasser an der Außenscheibe kann sich vorübergehend bilden
- meist bei hoher Luftfeuchtigkeit am Morgen.
Dies ist kein Mangel!
Sie zeigt die sehr hohe Wärmedämmung des Glases und ist daher
eher ein besonderes Qualitätsmerkmal.
Das Beschlagen der Scheiben an der Raumseite ist aus dem selben Grund heute
selten.
Damit Scheiben beschlagen, müssen zwei Voraussetzungen vorliegen:
- sie müssen kälter sein als die umgebende Außenluft,
- und diese Luft muss mit Feuchtigkeit gesättigt sein.
Trifft die mit Feuchtigkeit gesättigte Luft auf die kalte Außenseite
der Scheibe, kühlt sie ab. Das Wasser kondensiert auf der Scheibe,
die Scheibe beschlägt.
... ein Zeichen für hervorragende Wärmedämmung, denn die
äußere Scheibe wird nicht "mitbeheizt".
Die Isolierung zwischen Innen- und Außenscheibe funktioniert, die
Heizwärme bleibt im Raum - die Außenscheibe bleibt kalt.
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Wünschen Sie noch mehr ausführliche Informationen, können
Sie kostenlos bei uns unter:
Tel. 05351-531730 das aktuelle SANCO® ISOLIERGLAS HANDBUCH
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